Fantasy Geschichte – Part 6

Inhaltsverzeichnis

Nur wenige Stunden später befanden sich die drei auf dem Weg zu ihrer neuen Unterkunft. Sie hatten einen Auftrag erhalten, der sich deutlich von allem abhob, was sie bisher leisten mussten und dennoch genau in ihr Anforderungsprofil passte: Sie sollten herausfinden, ob es in der Stadt noch weitere Rebellen gibt. Ob sie eventuell sogar organisiert waren. Wer zu ihnen zählte und wo sie sich aufhielten. Die drei erhielten zwar ein paar Tipps und Hinweise, doch wie sie dabei vorgingen, blieb ihnen überlassen. Der Sheriff gab ihnen auch die Anweisung, sich zu einem ganz bestimmten Gasthaus zu begeben, dort würden sie auf eine Kontaktperson treffen, die ebenfalls mit dieser Aufgabe betraut war. Mit dieser könnten sie dann das weitere Vorgehen genauer besprechen. Als Erkennungsmerkmal wurde ihnen eine Parole mitgeteilt, die sie auch gegenüber dem Wirt gebrauchen sollten.

Sie fanden die Unterkunft, alles lief wie besprochen und der Wirt brachte sie zu ihrem Zimmer. Sie klopften kurz, vernahmen keine Reaktion und öffneten die Tür dann einfach. Tatsächlich war gerade niemand zugegen, bloß ein paar Habseligkeiten auf einem der einfachen Strohbetten zeugten davon, dass hier auch noch eine andere Person gastierte.

Die drei machten es sich also erst einmal gemütlich, und beschlossen sich dann bei einem guten Essen zusammen zu hocken, und eine vorläufige Taktik zu erarbeiten.

Nach dem Essen warteten die drei noch mehrere Stunden auf den vierten im Bunde, doch er erschien nicht. Sie waren sich unsicher, ob er noch kommen würde, oder ob sie sich ernsthaft Sorgen machen sollten und besser dem Sheriff Bescheid sagen sollten. Man konnte schließlich nicht ausschließen, dass er enttarnt worden war. Doch selbst wenn, er konnte ja nicht wissen, dass sie nun hier waren. Dass sie den gleichen Auftrag wie er hatten. Deshalb beschlossen sie, die Nacht hier zu bleiben und dem Sheriff spätestens am nächsten Morgen Meldung zu machen, falls die Person nicht auftauchte.

Es war bereits sehr spät in der Nacht, als die Tür zu dem Zimmer geöffnet wurde. Man vernahm das Kratzen der Tür auf den Dielen ganz deutlich. Die eintretende Person gab sich keinerleie Mühe, leise zu sein. Sie warf die Tür alles andere als leise zu und schlurfte ganz unbedarft durch das Zimmer. Ab und an räusperte sie sich, hustete oder gähnte.

Dylaan war sofort hellwach. Er war sicher, seine beiden Freunde auch. Zuerst schoss ihm durch den Kopf, dies könnte ihre Kontaktperson sein. Oder, dachte er nur einen Moment später, jemand der wollte, dass sie ihn für die Kontaktperson hielten. Dylaan wollte auf jeden Fall auf Nummer Sicher gehen. Er bewegte sich keinen Millimeter, bis er sicher sein konnte, die Person wäre ganz in seiner Nähe. Dann sprang er auf und riss sie zu Boden. “Licht!”, rief er, den Fremden niederdrückend. Sofort zündete Bjarne einen Leuchter an und hielt diesen direkt vor die Nase des Fremden. Rico stand auch neben Bjarne und musterte den Fremden genau. Dylaan sah, wie Rico den Kopf schief legte und dessen Augen immer größer wurden. Bjarne stutzte kurz, dann lachte er laut auf. “Dylaan, das glaubst du nicht! Komm mal rum!” Dieser stockte kurz, doch Bjarne winkte ihm aufmunternd zu, so dass er den Überwältigten doch losließ und ihn zu sich drehte. Als dessen blonde Locken aus dem Gesicht fielen, und Dylaan sein Gesicht erkannte, riss auch er die Augen auf. “Chris?!”

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2 Gedanken zu “Fantasy Geschichte – Part 6

  1. Ich wusste vom Anfange des Kapitesl an, dass Chris die Kontaktperson war … :P

    Hey – weiter! Please … ich kann ja im Gegenzug auch versuchen, eine von meinen Geschichten weiterzutreiben … ist das ein Deal???
    Oder ich hab eine bessere Idee: wahrscheinlich muss ich dir eine ganz furchtbare Drohung ins Gesicht schleudern, damit du vor Angst zitternd zur Feder greifst … also hier ist die Drohung: wenn du diese Geschichte nicht bald weiterschreibst … (spannungspause) … DANN TU ICH ES!
    So!

    • pft, schreib du halt was weiter. Die Gedanken sind frei :D
      Aber ob das in mein Konzept passt… sei dahingestellt… :D
      Wie gesagt, erst wird der Beusch beendet, dann geht’s hier weiter.
      Und dazu muss auch die Zeit und die Stimmung da sein. Schreiben ist dann doch leider kein Hobby das nur entspannt, sondern auch ein wenig Anstrengung fordert…

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