Memory Lane

Dinge müssen nicht groß oder besonders sein, um einem etwas zu bedeuten. Es kann etwas ganz profanes sein. Etwas ganz einfaches. Etwas, was anderen vielleicht nicht auffällt. Oder was sie nicht besonders mögen. Oder was ihnen einfach egal ist.

Wichtig ist, wie du dazu stehst. Und wieso. Was du damit verbindest. Erinnerungen. Gefühle. Situationen. Vielleicht sogar ganze Lebensabschnitte. Es war einfach immer da. Wenn es dir gut ging. Wenn es dir schlecht ging. Wenn du gestresst nach Hause gefahren bist. Oder wenn du entspannt auf der Couch lagst. Du hast es mit Freunden geteilt. Manchmal auch für dich alleine genossen.

So etwas kann eine ganz bestimmte Band für dich sein. Die vielleicht sogar nicht mal die Art von Musik machen, die du jetzt hörst. Die du aber mal hörtest.

Solch eine Band, ihre CDs, ihre Tracks, sind für dich vielleicht wie gute, alte Freunde. Vielleicht hast du nicht immer Zeit für sie und hörst sie monatelang nicht. Aber wenn sie man aufkreuzen ist es als wären sie nie fort gewesen. Sofort wirst du überschwemmt von Erinnerungen. Du kannst noch jeden Titel aus voller Kehle mitsingen. Hast die Clips vor Augen. Weißt auch, wie dieser Track jetzt auf der Live-DVD geklungen hat. Oder wie genial das Konzert war, das du besucht hattest. Und du erinnerst dich an die Situationen, durch die diese Band dich während deines Erwachsenwerdens begleitet hat. An glückliche Zeiten, stressige, traurige, entspannte. Und an die Personen mit denen du dies erlebt hast. Aber immer war irgendwie diese Musik dabei.

Und dafür will ich mich bedanken. Speziell bei McFly. Aber auch bei allen anderen Bands, die allen anderen Menschen etwas bedeuteten und immer noch bedeuten.

Vielen Dank.

Memory Lane,
We’re here again,
Back to the days,
And I’ll remember you always,
So much has changed,
Now it feels like yesterday
I went away.

McFly – Love Is Easy

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2 Gedanken zu „Memory Lane

  1. Wenn ich ehrlich sein soll, gefällt mir der Text nicht so ganz. Der Anfang ist durch die vielen kurzen Sätze (Ellispen) und Widerholungen – was ja durchaus stilistische MIttel sind – zu angehackt. Wie zu viel Salz in der Suppe.
    Ab „wenn sie aufkreuzen“ wird er dann gut.

    Vom Inhalt her – was soll ich sagen? Hätte mal gerne nur die Hälfte deiner Einfälle …

    • Naja, mir gefiel er stilistisch auch nicht. Muss er auch gar nicht 😉 Das ist einfach ein „wollte ich auch mal gesagt haben!“-Text, mehr nicht.
      Zu meinen Einfällen denke ich an einen Satz, den wir in Verbindung mit der Effi gelernt haben. Ich schaue mal, ob ich ihn gerade finde…
      Theodor Fontane: Was verstehen wir unter Realismus? (1853)
      „Das Leben ist doch immer nur der Marmorsteinbruch, der den Stoff zu unendlichen Bildwerken in sich trägt […].“

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