Das Beusch – Teil 13

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Beim Versuch sich zu bewegen, schmerzte ihr ganzer Körper. Lara-Sophie stöhnte auf. Der Untergrund fühlte sich hart an, viel härter als ein Bett. Lag sie etwa auf dem Boden? Langsam versuchte sie, ihre Augen zu öffnen. Sie blinzelte ein Mal. Es war dunkel. Beim zweiten Blinzeln erkannte sie dann schon erste Strukturen. Dann öffnete sie die Augen vollends. Sie sah viele Meter über sich eine ungleichmäßig gerissene Öffnung, durch die Weiterlesen

Das Beusch – Teil 1 – Version 2

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Heute war bereits der dritte Abend, an dem Lara-Sophie Kekse auf die kleine Kommode im Flur stellte. Wie die letzten beiden Tage auch ging sie in die Küche, stellte sich die Trittleiter parat und holte die Keksdose von dem Fach über dem Kühlschrank. Dann schob sie den Tritt einen Meter nach links, um an das Geschirr heran zu kommen. Das erste Mal hatte sie hier lange gesucht, um den schönsten Teller zu finden, den ihre Mutter besaß.

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Das Beusch – Teil 12

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In der Tat befand sich an dieser Stelle wohl eine Art Weg, den sicher auch der Schäfer mit seiner Herde genommen hätte. Er war nicht gut zu erkennen, hier war wohl schon länger niemand mehr entlang gegangen. Außerdem war er relativ steil. Die Beiden mussten aufpassen, dass sie nicht ausrutschten und stiegen deshalb sehr langsam und vorsichtig hinab. Weiterlesen

Das Beusch – Teil 11

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Als sie am nächsten Morgen aufwachten, fühlte sie das Mädchen so fit und ausgeschlafen, wie lange nicht mehr. Sie war richtig gut gelaunt und nach einem ausgiebigen Keks-Frühstück mehr als hoch motiviert, weiter zu ziehen. Sie und ihr Begleiter verabschiedeten sich noch höflich bei dem Gemütlichen Ebendeswegen, dann zogen sie weiter in die Richtung, die es ihnen angezeigt hatte. Weiterlesen

Das Beusch – Teil 10

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„Kommst du?“, fragte er dann.

Dies riss Lara-Sophie aus ihren Träumereien. „Was? … Äh, ja…  ja!“ Sie raffte sich auf und ging weiter, jedoch immer mit einem Blick auf das Meer aus Sonnenuntergangswölkchen.

„Du, sag mal…“, fragte sie zögerlich, „was ist das hier eigentlich?“ Weiterlesen

Das Beusch – Teil 9

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Als sie alle vor ihr zu stehen kamen, nickten die Würdenträger dem Schweinchen mit der Krawatte zu und dieses räusperte sich. „Also“, fing es an, „bei der Beratung des Rates kam folgendes heraus: Er ist der Meinung, dass sich der Grund für die Erdbeben außerhalb der Stadt finden lassen wird. Denn, wenn er sich hier in der Stadt befinden würde, hätte man ihn sicher schon gefunden. Also wäre es wohl das beste, du würdest Weiterlesen

Das Beusch – Teil 8

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Der Regenbogen…

Lara-Sophie hielt abrupt an. Sollte der Regenbogen nicht direkt hinter dem Ortsschild beginnen? Dort war sie schließlich auch bei ihrer Ankunft gelandet! Sie schaute sich um. Ja, sie befand sich in jedem Fall in der richtigen Straße und am richtigen Ortsschild. Aber der Regenbogen war weg! Weiterlesen

Das Beusch – Teil 7

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Als sie wieder hervor geklettert kam, jubelten die Einwohner von Oschatz Lara-Sophie freudig zu. Sie lächelte und winkte dabei. Sie konnte beobachten, wie sich Schläfrige Hüpfmeerschweinchen in weißen Kitteln dem verletzten Wesen annahmen und es von hier fort brachten.

Dann fing die versammelte Menge an, sich nach und nach aufzulösen. Die ersten gingen Weiterlesen

Das Beusch – Teil 6

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Lara-Sophie musste kurz ihre Gedanken ordnen. Der plötzliche Stopp hatte sie doch nun etwas durcheinander gewirbelt. Sie merkte, wie sie noch etwas schwankte und einen Ausweichschritt machen musste. Und noch einen. Sie tappte von einem Fuß auf den anderen und wunderte sich, dass sie nicht damit aufhören konnte. Sie hatte Angst, jeden Moment hinzufallen und fand absolut kein Halt. Dann merkte Lara-Sophie, dass es nicht Weiterlesen

Leser-Aktion: das Beusch von Cunning Snake

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Mein Beusch ist ungefähr so groß wie ein Tennisball, rund und flauschig.

Und aus irgendeinem unerfindlichen Grund knatschrosa!

Es hat überall kleine Poren, die in der Nacht leuchten.

Die Poren verbergen allerdings noch ein anderes Geheimnis:

Wenn man das Beusch ganz dicht ans Ohr hält (ähnlich wie mit den großen Meeres-Muscheln), hört man ganz leise, atmosphärische Musik, eine Art vollendet harmonische 12-Ton-Musik. Man bekommt beim Zuhören das Gefühl, als würde man schwerelos im Raum schweben. Wenn man dieser Musik allerdings zu lange zuhört, kann es passieren, dass man in eine seelige Ohnmacht hinüberdämmert, aus der man frühestens nach drei Stunden wieder erwacht. Dieses Erwachen ist dann stets begleitet von einer unerklärlichen und sehr tiefen Traurigkeit.

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