Gedichtinterpretation: Concrete Jungle – Rootkit (2015)

(Ein Link zum Lied und die Lyrics finden sich am Ende des Posts.)

Das erste, was an „Concrete Jungle“ von Rootkit auffällt ist der treibende Rhythmus, erzeugt durch die Betonung jedes einzelnen Schlages im Vier-Vierteltakt. Auf der 4 finden sich jedoch 2 Schläge, die leicht verschoben zum Grundschlag stehen.

Gegliedert ist das Stück in zwei Teile, die Strophe und der Refrain, der gleich vier Mal wiederholt wird. Weiterlesen

Gloria

Es sind manchmal die kleinen Dinge.

Langsam, Takt für Takt, zeichnen die Töne Gemälde in deinem Kopf. Ergreift der Rhythmus Gewalt von dir. Zaubert ein Lächeln auf dein Gesicht.

Du atmest ein, atmest aus. Stellst dir vor, wie die Musik sich den Weg über den Äther bis Weiterlesen

Memory Lane

Dinge müssen nicht groß oder besonders sein, um einem etwas zu bedeuten. Es kann etwas ganz profanes sein. Etwas ganz einfaches. Etwas, was anderen vielleicht nicht auffällt. Oder was sie nicht besonders mögen. Oder was ihnen einfach egal ist.

Wichtig ist, wie du dazu stehst. Und wieso. Was du damit verbindest. Erinnerungen. Gefühle. Situationen. Vielleicht sogar ganze Lebensabschnitte. Es war einfach immer da. Weiterlesen

High Hopes

oder:
Aus einer Dimension, in der Kunst aus Tönen besteht.

Glockenklar wird die Stille mit Klang gefüllt. Immer und immer wieder. Es ist diese eine besondere Tonfolge, die du tief in dein Herz geschlossen hast. Die allein ausreicht um unbeschreibliche Erinnerungen und Gefühle zu wecken. Du lehnst dich zurück und fängst an zu lächeln.

Der Gesang. Dein Blick senkt sich, dein Atem wird tiefer. Du merkst, wie dein Herz Weiterlesen

Sonnenaufgang mit Satellite

Es war einer dieser Tage, die so anfingen wie alle anderen Tage auch. An denen du aufstehst, dich fertig macht, ins Auto gehst und losfährst. Vielleicht fällt dir noch auf, dass es morgens länger dunkel ist. Dass es überhaupt noch nicht taghell ist. Und du findest das erst mal traurig.

Dann fährst du los. Du fährst dieselbe Strecke wie immer. Weiterlesen

Expressionismus

Ich mag Expressionismus. Also, nicht die Bilder. Auch nicht unbedingt die Literatur. Eher das Prinzip dahinter. Das Prinzip, Dinge so auszudrücken, wie man sie empfindet. Genau in diesem Moment. Und nicht, wie sie tatsächlich sind. Und genau da steckt das Problem. Denn, lasse ich einen Moment auf mich einwirken, kann ich ihn nicht festhalten. Halte ich ihn fest, kann ich ihn nicht auf mich einwirken lassen. Und je länger die Zeit ist, die Weiterlesen

Rezension: McFly – The Heart Never Lies

Also, mit dieser Single haben sich die vier hochtalentierten Jungs aus England wiedereinmal selbst übertroffen!

Beginnend mit ein paar melancholischen Klavierakkorden und Toms ruhiger Stimme schafft es eine perfekte Träumstimmung. Die Gitarren setzten zur zweiten Strophe ein, zunächst auch noch sehr ruhig, jedoch wirk Dannys Stimme schon etwas intensiver, nach Weiterlesen